
Transport der Hunde
nach Deutschland
Die Reise in ein neues Leben ist für die Hunde ein großes Abenteuer – und für euch ein aufregender Moment. Damit alles reibungslos, sicher und stressfrei für Mensch und Tier abläuft, haben wir hier den genauen Ablauf und die wichtigsten Regeln für euch zusammengefasst.
Die Hunde werden freitags in Rumänien von einem professionellen Transportunternehmen abgeholt. Aufgrund der langen Strecke kommen die Tiere am Samstag oder spätestens Sonntag in Deutschland an.
- Die Haltestopps:
Damit die Hunde nicht länger als nötig im Transporter sitzen müssen, wird die Route so geplant, dass der Übergabeort maximal 100 km von eurem Zuhause entfernt liegt (meist gut erreichbare Raststätten oder Parkplätze in Autobahnnähe). - Die Facebook-Gruppe des Transporteurs:
Am Donnerstag vor der Ausreise werdet ihr in eine spezielle Facebook-Gruppe des Transportunternehmens eingeladen. Hier wird die genaue Route mit allen Stopps und Zeiten gepostet. - Flexibel bleiben:
Da der Transporter ohne Pause durchfährt, können sich die Ankunftszeiten durch Staus nach hinten verschieben oder bei freier Fahrt auch nach vorne gezogen werden. Die Zeiten in der Gruppe werden ständig live aktualisiert. Bitte stellt euch darauf ein, dass die Übergabe auch mitten in der Nacht stattfinden kann.
Auch wenn die Übergabe hochemotional ist: Am Transporter muss alles sehr schnell und absolut sicher gehen.
Das müsst ihr zur Abholung mitbringen:
- Ein Auto (für den direkten Heimweg).
- Eine zweite Person als Unterstützung.
- Eine stabile Transportbox.
- Der Ablauf am Transporter:
Sobald der Transporter hält, geht ihr mit eurer Transportbox zum Fahrzeug. - Ausnahme bei großen/schweren Hunden:
Hier kann die Box im Auto bleiben. Ihr müsst dann jedoch zusätzlich eine stabile Leine zum Transporter mitbringen. - Die Übergabe:
Um ein Entweichen der Hunde absolut auszuschließen, werden die Tiere hinter verschlossenen Türen im Inneren des Transporters direkt in eure Box verladen. Anschließend wird die Box gemeinsam zu eurem Auto getragen. - Die Papiere:
Ihr erhaltet den EU-Heimtierausweis (Pass) sowie die offiziellen Traces-Unterlagen des Hundes. Danach geht es auf direktem Weg nach Hause.
- Sicher ins Haus:
Tragt den Hund samt der Transportbox ins Haus. - Türen zu:
Erst wenn alle Haustüren, Zwischentüren und Fenster im Haus absolut ausbruchssicher geschlossen sind, öffnet ihr die Tür der Transportbox. - Geduld und Zeit:
Jeder Hund reagiert anders. Einige kommen sofort freudig heraus, andere sind starr vor Angst und betrachten die Box als ihre Sicherheitszone. Bedrängt den Hund nicht! Lasst ihm die Zeit, die er braucht, um die Box von selbst zu verlassen. Alles ist neu, riecht fremd und kann angsteinflößend sein.
- Bade-Verbot:
Ja, die Hunde riechen nach dem langen Transport meist nicht besonders gut. Bitte steckt den Hund dennoch auf keinen Fall direkt am ersten Tag unter die Dusche! Das Tier steht unter enormem Stress, und ein Bad wäre eine zusätzliche psychische Belastung. Lasst ihn erst einmal in Ruhe ankommen und den Reisestress abbauen. - Die richtige Fütterung:
Der Magen-Darm-Trakt der Hunde ist meist nur minderwertiges Futter gewohnt. Füttert in der Anfangszeit unbedingt proteinarm, da hochkonzentriertes, zu hochwertiges Futter oft zu schwerem Durchfall führt. Trockenfutter-Marken wie Bosch oder Happy Dog haben sich in der Praxis für die ersten Wochen bestens bewährt.
